Schlagwort-Archive: frankfurter buchmesse

Frankfurter Buchmesse

Iris Boden

Die wichtigsten Termine der Buchmesse. Wer Einsamkeit und Stille sucht, ist auf der Frankfurter Buchmesse falsch (Archivbild aus 2013).Foto: Arne Dedert  (Quelle: dpa) – Archivbild aus 2013

Es war mal wieder aufregend und anregend, erlebnisreich und anstrengend: Der diesjährige Besuch auf der Frankfurter Buchmesse.

Wer jetzt allerdings hier einen sachlichen Bericht über Interviews, Lesungen, Veranstaltungen erwartet, den muss ich enttäuschen. Selbstverständlich habe ich Lesungen besucht und Interviews gelauscht, die Stände der Verlage inspiziert und meine Gutscheine eingelöst. Aber wäre es jetzt nicht langweilig, den x-ten Beitrag über die verschiedenen Events zu verfassen?

Es ist die Stimmung, das bunte Treiben, der Geruch von Papier, die Farbvielheit der Bücher, die immer wieder erstaunlich vielen Menschen, die so viel Interesse an der Literatur haben. Man fühlt sich dazu gehörig, als ein Mitglied in einer großen Gemeinschaft Gleichgesinnter. Menschenansammlungen sind ja eigentlich nicht so mein Ding und doch sind es die kleinen Begegnungen, die glücklich machen.

So zum Beispiel die nette Dame am Stand von BoD. Als ich mich als Autorin ihres…

Ursprünglichen Post anzeigen 266 weitere Wörter

Frankfurter Buchmesse

Bücher, Bücher, Bücher. Wohin man auch sieht – Bücher. Und Menschen. Viele Menschen. Mit Rucksäcken, Taschen und Köfferchen. So welche auf Rädern, die sie hinter sich her ziehen und über die andere Besucher stolpern, weil der Blick auf die Bücher gerichtet ist. Dieser leicht verklärte, sehnsüchtige Blick. Dieser „haben-wollen-Blick“, dieser „Seufzer-Blick“. Aber auch die Lesungen und Interviews verleiten dazu, wie Hans-guck-in-die-Luft durch die Hallen und über die Agora, den wunderbaren Platz im Zentrum des Messe-Geländes, zu flanieren. Tja, und ich mitten drin. Ich unterscheide mich nicht von all den anderen vielen Menschen und marschiere strammen Schritts von Lesung zu Lesung, von der ARD-Bühne zum blauen Sofa, zur Brasilien-Ausstellung (die nebenbei bemerkt im Vergleich zu der Neuseeland-Ausstellung im letzten Jahr für mich sehr enttäuschend war), zu verschiedenen Verlagen und wieder zu den Lesungen im Lesezelt.
Das war mein Samstag auf der Frankfurter Buchmesse. Beeindruckend. Anstrengend. Wunderbar.

Mein kleiner Buchladen

Ich liebe diesen kleinen Buchladen in unserer Stadt. Ich bin dort bekannt. Namentlich. Denn dieser kleine Buchladen ist nicht nur ein Geschäft, in dem ich Bücher kaufe. Nein – er ist eine Oase, ein Ort der Freude, des Glücks. Und weil es mir dort so gut gefällt, bin ich häufig dort. Wann immer es mir die Zeit erlaubt stöbere ich durch die Regale, lasse mich in einem alten Ohrensessel nieder, plaudere mit dem netten Buchhändler.
Einmal im Monat nehme ich an dem Literaturkreis im Buchladen teil. Mit Gleichgesinnten über Bücher, über die gelesene Lektüre zu sprechen, ist ein befriedigendes Gefühl.

Seit einiger Zeit gibt es dort auch ein Café, in dem man kleine kulinarische Gerichte zu sich nehmen, lesen und schreiben kann. Stundenlang, wenn man will. Hier steht die Zeit still. Nichts zum Lesen dabei? Kein Problem. Bücherregale sind gut gefüllt. Beim Kaffeetrinken braucht man nur über sich zu greifen, und schon hat man eine ansprechende Lektüre in der Hand.

Autorenlesungen, musikalische und komödiantische Veranstaltungen … all das kann man in diesem kleinen Buchladen oder dem dazugehörenden Café erleben.

Einmal eine Nacht in einer Buchhandlung verbringen? Allein? Zu zweit? Oder mit einer kleinen Gruppe? Ebenfalls kein Problem. Einfach die kleine Buchhandlung mieten.

Ach ja, und im Oktober fahre ich mit netten Menschen gemeinsam zur Frankfurter Buchmesse. Natürlich alles durchorganisiert von dem netten Buchhändler aus meinem kleinen Buchladen.