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Manchmal ist es so einfach, oder?

Der Mensch ist das, woran er glaubt sagte einst Anton Tschechow.

Nun, da ich an mich selber glaube, bin ich also ich. Gut zu wissen …

Und Erasmus von Rotterdam stellte einmal fest, dass der Höhepunkt des Glücks es ist, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.

Nun gut, ich glaube an mich selber, also bin ich ich, und weil ich bereit bin ich zu sein, müsste ich eigentlich vor Glück platzen.

Ganz einfach, oder? Seltsam nur, dass ich noch gar geplatzt bin …

2014

bilder von facebook

Das wünsche ich allen, die hier regelmäßig oder unregelmäßig oder gar nicht kommentieren, also allen, die meine Schreibtischgedanken lesen.
Ich wünsche euch, dass das neue Jahr euer Leben bereichert.
Habt vielen Dank für eure Besuche. Natürlich seid ihr auch im neuen Jahr stets willkommen.

GBPicsOnline.comFrohes Neues Jahr Bilder

DANKE

Ich möchte mich jetzt einmal ganz artig bedanken für die vielen guten Besserungswünsche, eure lieben Kommentare und Mails. Also:

D A N K E !

Meinem Halswirbel geht es wieder besser und die Erkältung liegt ebenfalls in den letzten Zügen, so dass ich ab Montag wieder arbeitsfähig bin.
Aber diese kleine Blogpause hat mir auch anderweitig gut getan, so dass ich es in diesem Monat weiterhin ruhig angehen lasse werde. Na ja, wie das so ist, vor Weihnachten … Da noch ein paar Einkäufe … hier noch eine Weihnachtsfeier … und ruckzuck ist wieder eine Woche vorbei.

So, jetzt werde ich das Wochenende genießen, an meinen Kurzgeschichten arbeiten, vielleicht auch noch etwas an meinem Plot, damit irgendwann einmal ein großes Werk entsteht 😀

Was ich mag …

Ich mag den frühen Nebel, der Geräusche schluckend alle Konturen weich und zart erscheinen lässt.
Ich mag ein Bad bei Kerzenschein. Schaumig und duftend.
Ich mag in den frühen Morgenstunden einen Kaffee auf dem Balkon trinken, frische Luft in meine Lungen pumpen und mit geschlossenen Augen der Stille lauschen.
Ich mag in einer Decke gewickelt ein Buch nach meinem Geschmack lesen. Mich darin verlieren.
Ich mag in meinem Sessel sitzen und das Nichtstun genießen.
Ich mag den Duft frisch gewaschener Wäsche.
Ich mag geschliffenes Glas, in dem sich das Licht bricht.
Ich mag das Schnurren des Katers, wenn er auf mir liegt. Das leichte Vibrieren verbunden mit dem vertrauten Geräusch wirkt so beruhigend.
Ich mag es, nicht reden zu müssen und doch verstanden zu werden.
Ich mag das Gefühl, fertig zu sein, alles erledigt zu haben.
Ich mag die Sonne und den Regen. Denn sie geben Wärme und Wasser.
Ich mag gelbe Tulpen in meiner blauen Vase.
Ich mag meinen Füller, meinen schwarzen, leichten Linkshänder-Füller, mit dem  ich schon so viele Seiten beschrieben habe.
Ich mag mein blaues Kleid.
Oh, und ich mag Schokolade.
Ich mag es, zu Fuß zu gehen. Einen Schritt nach dem anderen. Dabei kann ich so wunderbar nachdenken.
Ich mag, wenn er mir durch die Haare streicht.
Ich mag den Duft von Lavendel.
Ich mag die Tage frei von Schmerzen.
Ich mag mein Leben – meistens.

Frankfurter Buchmesse

Bücher, Bücher, Bücher. Wohin man auch sieht – Bücher. Und Menschen. Viele Menschen. Mit Rucksäcken, Taschen und Köfferchen. So welche auf Rädern, die sie hinter sich her ziehen und über die andere Besucher stolpern, weil der Blick auf die Bücher gerichtet ist. Dieser leicht verklärte, sehnsüchtige Blick. Dieser „haben-wollen-Blick“, dieser „Seufzer-Blick“. Aber auch die Lesungen und Interviews verleiten dazu, wie Hans-guck-in-die-Luft durch die Hallen und über die Agora, den wunderbaren Platz im Zentrum des Messe-Geländes, zu flanieren. Tja, und ich mitten drin. Ich unterscheide mich nicht von all den anderen vielen Menschen und marschiere strammen Schritts von Lesung zu Lesung, von der ARD-Bühne zum blauen Sofa, zur Brasilien-Ausstellung (die nebenbei bemerkt im Vergleich zu der Neuseeland-Ausstellung im letzten Jahr für mich sehr enttäuschend war), zu verschiedenen Verlagen und wieder zu den Lesungen im Lesezelt.
Das war mein Samstag auf der Frankfurter Buchmesse. Beeindruckend. Anstrengend. Wunderbar.

Nun ist er vorbei

So, nun ist er vorbei. Mein Urlaub. Den ich zu Hause verbracht habe. Und was soll ich sagen … Es war der erholsamste Urlaub seit langer Zeit. Spaziergänge, Massagen, Manuelle Therapie, Ergotherapie, Meditation, autogenes Training, lesen, schlafen, bloggen, schreiben. Eine Art Kur-Urlaub. Doch ohne wegzufahren.
Nun ist er vorbei. Schade!

Dorffest

Einmal im Jahr für einen Abend. Dann befreite sie sich von diesen Fesseln. Kramte den Schlüssel aus seinem Versteck, steckte ihn in das Schloss und legte die Ketten beiseite.
Einmal im Jahr für einen Abend. Den Alltag vergessen und den Rausch der Jugend wieder aufleben lassen. Tanzen und flirten auf dem Fest in ihrem Dorf vergangener Jahre. Es war schon lange nicht mehr ihr Dorf.
Doch einmal im Jahr für einen Abend lebte sie in ihrer Vergangenheit, ließ das aufregende Gefühl von Abenteuerlust und Unbesiegbarkeit wieder entflammen. Unerreichbar schön und begehrenswert, die Königin des Festes in dem Dorf ihrer Jugend.
Einmal im Jahr für einen Abend würde sie ihn wiedersehen. Der Held ihrer Mädchenträume, ihr Ritter auf dem weißen Pferd. Als galant würde sie seine Komplimente empfinden, in sich aufsaugen, fest in ihrem Herzen verankern.
Einmal im Jahr für einen Abend. Seit nunmehr 50 Jahren. Und die Schmetterlinge flatterten munterer denn je.

Mein kleiner Buchladen

Ich liebe diesen kleinen Buchladen in unserer Stadt. Ich bin dort bekannt. Namentlich. Denn dieser kleine Buchladen ist nicht nur ein Geschäft, in dem ich Bücher kaufe. Nein – er ist eine Oase, ein Ort der Freude, des Glücks. Und weil es mir dort so gut gefällt, bin ich häufig dort. Wann immer es mir die Zeit erlaubt stöbere ich durch die Regale, lasse mich in einem alten Ohrensessel nieder, plaudere mit dem netten Buchhändler.
Einmal im Monat nehme ich an dem Literaturkreis im Buchladen teil. Mit Gleichgesinnten über Bücher, über die gelesene Lektüre zu sprechen, ist ein befriedigendes Gefühl.

Seit einiger Zeit gibt es dort auch ein Café, in dem man kleine kulinarische Gerichte zu sich nehmen, lesen und schreiben kann. Stundenlang, wenn man will. Hier steht die Zeit still. Nichts zum Lesen dabei? Kein Problem. Bücherregale sind gut gefüllt. Beim Kaffeetrinken braucht man nur über sich zu greifen, und schon hat man eine ansprechende Lektüre in der Hand.

Autorenlesungen, musikalische und komödiantische Veranstaltungen … all das kann man in diesem kleinen Buchladen oder dem dazugehörenden Café erleben.

Einmal eine Nacht in einer Buchhandlung verbringen? Allein? Zu zweit? Oder mit einer kleinen Gruppe? Ebenfalls kein Problem. Einfach die kleine Buchhandlung mieten.

Ach ja, und im Oktober fahre ich mit netten Menschen gemeinsam zur Frankfurter Buchmesse. Natürlich alles durchorganisiert von dem netten Buchhändler aus meinem kleinen Buchladen.