Gelesenes: Bücher im Februar 2014

Susanne Diehm: Hannahs fabelhafte Welt des Kreativen Schreibens – Roman – 188 Seiten

Hannah ist Mitte 30, als sie – nach einem traumatischen Erlebnis – ihren Job in einem Medienunternehmen aufgibt. In dem Unternehmen, in dem ein Personalleiter kürzlich tödlich verletzt wurde. War es ein Unfall oder eine Intrige entlassener Mitarbeiter mit tödlicher Folge? Wollte sich jemand rächen? Von jetzt auf gleich wird Hannahs Leben bunt und lebendig. Beruflich startet sie mit dem Masterstudiengang Biografisches und Kreatives Schreiben und einem Vertrag für ihr erstes Buch neu durch. Für ihr Buch interviewt sie Menschen aus der Schreibszene Berlins. Eine Begegnung mit einem „Intrigen-Drehbuch-Coach“ inspiriert sie nachhaltig. Plötzlich wird ihr klar, dass sie selbst in einer Intrige gefangen war. Schreibend verarbeitet sie die Geschehnisse und findet neue Wege. Und dann sind da auch noch Jan und Robin. Jan, der nach einer kurzen Liebesbegegnung auf und davon zu sein scheint. Und Robin, der doch nur ihr Mitbewohner und emotionaler Halt ist?

Mein Fazit: Nun ja. Titel und Inhalt klangen vielversprechend. Aber ich habe selten so ein offensichtlich wild zusammengestricktes Buch gelesen. Ganz viele Zufälle, die platt klischeehaft gelöst werden. Und das ganze in einer einfachen und langweiligen Sprache. Also mir hat es nicht gefallen.

Stephen King: Das Leben und das Schreiben – Schreibratgeber / Lebensgeschichte – 350 Seiten

Lange Zeit ist Stephen King, einer der meistgelesenen Schriftsteller unserer Zeit, mit der eigenen Biografie eher zurückhaltend umgegangen. In diesem Buch gibt er ausführlich Einblick in seine Lebensgeschichte und einen Werdegang als Buchautor. King versenkt sich und seine Leser in das „neblige Land der Kindheit“, das viele seiner Romane inspiriert hat, und in die Ängste und Sehnsüchte des jungen Mannes, der sich am Rande einer reichen Gesellschaft durchkämpfen musste. Er schildert seine große Liebe zu seiner Frau Tabitha und die Nöte seiner kleinen Familie und erzählt von den ersten Schreibversuchen, dem plötzlichen Erfolg und dem schwierigen Umgang mit dem Ruhm. Und natürlich schreibt King auch über das Schreiben: was es für ihn bedeutet, wie seine Werke entstehen und welche Autoren und Ereignisse ihn und sein Werk geprägt haben.

Mein Fazit: Eigentlich bin ich kein King-Fan. Obwohl ich viele seiner Geschichten in den verfilmten Fassungen kenne. Weil mein Mann King immer schon mochte. Aber nach diesem Buch sehe ich seine Werke aus einem anderen Blickwinkel. Dieses Buch hat mich tief beeindruckt. Unbedingt lesenswert.

Khaled Hosseini: Traumsammler – Roman – 440 Seiten –

Die kleine Pari ist drei Jahre alt, ihr Bruder Abdullah zehn, als sie mit ihrem Vater aus dem afghanischen Dorf Shadbagh auf einen Fußmarsch quer durch die Wüste aufbrechen. Nach dem Tod der Mutter hat Abdullah seine Schwester großgezogen. Sie besitzen nichts, nur die Geschichten, die der Vater ihnen erzählt, und den unerschütterlichen Glauben aneinander. Doch am Ende der Reise, in Kabul, wartet nicht das Paradies, sondern die herzzerreißende Trennung der beiden Geschwister, die ihr Leben für immer verändern wird.

Mein Fazit: Nachdem mich Drachenläufer und Tausend strahlende Sonnen bereits begeistert hatten, hat mich dieses Buch ebenfalls ganz in seinen Bann gezogen. Ich habe es verschlungen, aufgesogen, wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Fesselnd, intensiv, emotional. Toll!

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7 Gedanken zu „Gelesenes: Bücher im Februar 2014

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