Stille

Zu einer Einsiedlerin kamen eines Tages Wanderer. Die fragten sie: „Welchen Sinn siehst du in einem Leben der Stille?“
Sie war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einer tiefen Zisterne beschäftigt.
„Schaut in die Zisterne, was seht ihr?“, fragte sie.
Die Besucher: „Wir sehen nichts.“
Nach einer Weile forderte die Einsiedlerin sie wieder auf: „Schaut in die Zisterne, was seht ihr?“
Sie blickten hinunter und sagten: „Jetzt sehen wir uns selbst.“
Die Einsiedlerin sprach: „Als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig, und ihr konntet nichts sehen. Jetzt ist das Wasser ruhig, und ihr erkennt euch selbst. Das ist die Erfahrung der Stille.“

(Quelle: Typisch! Kleine Geschichten für andere Zeiten)

Die Stille, die vermisse ich im Moment sehr. Ein Termin jagt den nächsten. Daher wird es in der nächsten Zeit ein wenig ruhiger hier werden. Ich muss einfach Prioritäten setzen. Auch meine täglichen Besuche bei euch muss ich (leider) etwas einschränken. Aber sobald alles erledigt ist, bin ich wieder da.

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10 Gedanken zu „Stille

  1. Lilofee

    Deine Geschichte gefällt mir. Allerdings um in die Stille zu gehen, muss ich nicht unbedingt als Einsiedlerin leben.
    Ich kann mich auch nur gedanklich zurück ziehen und Frieden in mir selbst finden.
    Gruß Lilofee

    Antwort
  2. Emily

    Oh, mir geht es aktuell wie dir. Glücklicherweise habe ich bald eine kleine Pause vor mir und sie ist dringend nötig, bevor es zum Endspurt geht. Achte auf dich.
    Liebe Grüße, Emily

    Antwort

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