Der Schalk

Da sitzt er wieder in meinem Nacken,
versucht mit bei den Ohren zu packen.
Auf meinen Schultern will er reiten,
Unsinn und Schabernack verbreiten.

Er zerrt an meinen Haaren,
verkennt dabei die Gefahren,
wenn meine Hände ihn zu greifen versuchen
oder ihn locken mit Apfelkuchen.

Er flüstert leise in meine Ohren,
der Übermut ist längst geboren.
Wollen wir nicht diesen oder jenen zanken?
Ich verweise ihn nicht in seine Schranken.

Dieses Spiel bereitet mir großen Spaß,
immer mehr, immer weiter gebe ich Gas,
kann mich vor Lachen kaum noch halten,
über dumme Gesichter diverser Gestalten.

In meinem Nacken sitzt er immer noch,
die Vernunft verschwand in einem tiefen Loch.
Dabei müsste ich doch meine Arbeit tun,
habe keine Zeit, mich auszuruhen.

Doch ganz eisern hält er mich fest,
sein Kitzeln gibt mir den Rest.
Ein Tausendsassa ohnegleichen
ist mit meinem Schalk kaum zu vergleichen.

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6 Gedanken zu „Der Schalk

  1. Emily

    So einen Schalk im Nacken kann man ruhig mal vertragen! Der rüttelt uns mal aus heraus, aus der Stagnation und andere auch, wenn du sie beteiligst und ansteckst 😉
    Liebe Grüße, Emily

    Antwort

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