Selbstzweifel

Da sind sie wieder. Wie Ratten in der Nacht, die sich aus der Kanalisation hervortrauen, um auf Nahrungssuche zu gehen. Sie schleichen sich an mich heran. Lautlos. Zunächst unmerklich. Diese Selbstzweifel. Knabbern an mir als sei ich ein Schokoladenkeks. Nagen an meinem Selbstvertrauen, verunsichern mich. Hinterlassen eine angefressene Selbstwahrnehmung. Wer bin ich schon? Ich …
Ich wehre mich. Verjage sie. Ich bin so, wie ich bin. Nicht besser, aber auch nicht schlechter als andere. Der Morgen erwacht und die Ratten ziehen sich in ihre Kanalisation zurück. Dort gehören sie hin.

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8 Gedanken zu „Selbstzweifel

  1. ernstblumenstein

    Ja, Suse, sie gehören definitiv in die Kanalisation – deine kurzen Gedankengänge über SELBSTZWEIFEL hast Du sehr überzeugend geschrieben. Man(n) muss zuerst einmal überhaupt darauf kommen, es auf diese originelle Art zu tun. Chapeau !
    Liebe Grüsse Ernst

    Antwort
  2. marie

    ich denke dass jeder mal an sich selbst zweifelt, ich glaube nicht, dass man das unbedingt analysieren muss, es ist wie es ist, wer zweifelt nicht mal an sich. Zweifel ist nicht so schlimm wie
    Verzweiflung, da würde ich sagen, man muss zusehen, dass man immer in sich selbst ruhen kann, dann ist man auch nie verzweifelt. Man muss sich selbst annehmen.

    Antwort
  3. Anna-Lena

    Selbstweifel sind Erscheinungen, die immer mal wieder auftreten und auch wieder verschwinden.
    Gib ihnen einfach keinen Raum, liebe Iris.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

    Antwort

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