Literaturkreis: Die Entscheidung

Tja, auch das letzte Treffen der Leseratten hat nicht stattgefunden – oder doch – Steffi ohne Blog und ich haben uns in der ausgewählten Lokalität getroffen und auch über Bücher gesprochen. Doch wenn meine Freundin Steffi und ich uns treffen, dann sprechen wir oft über Bücher … Und aus diesem Grund haben wir uns dem Literaturkreis in meinem kleinen Lieblingsbuchladen angeschlossen. Unser erster Besuch hat uns sehr gefallen, so dass wir dort nun regelmäßig teilnehmen werden. Auch ein schönes Gefühl, nichts organisieren und vorbereiten zu müssen (obwohl ich das eigentlich sehr gerne mache). Ein Kreis von ca. 14 Teilnehmern und Teilnehmerinnen, der schon seit einigen Jahren besteht, diskutiert über das Gelesene – und wir machen mit!

Wie dem auch sei: Ich habe lange überlegt, wie es mit dem Treffen der Leseratten weiter gehen soll …
Gerne würde ich die Leseratten auch weiterhin bestehen lassen – aber: Wir sind einfach zu wenige und so besteht die Gefahr, dass bei unregelmäßigen Teilnahmen die Treffen ausfallen. Seit September letzten Jahres organisiere ich, bereite ich vor – doch erst zwei Treffen sind zustande gekommen. Schade! Und ganz ehrlich? Ich mag nicht mehr. Zumindest vorerst nicht.
Neben Berufstätigkeit und der Pflege meines Schatzes kommen jetzt noch größere Renovierungs- und Umbaumaßnahmen auf mich zu. Und: Meine Schwiegermutter macht sich aus dem Staub – sie zieht weg – 500 Kilometer weit weg, so dass die eh schon auf ein Minimum reduzierte Hilfe ihrerseits auch noch wegfällt. Mein Kopf ist schwer von den vielen Gedanken, die sich breit machen und so mag ich nicht meine wenige Freizeit mit organisatorischen Dingen für nicht zustande kommende Treffen verplanen.
Vielleicht starte ich einen neuen Versuch – nach dem Sommer – wenn sich vieles Ungeklärte geklärt und das Leben neu organisiert hat. Die bisherigen Teilnehmerinnen werde ich dann auf jeden Fall anmailen – informieren und hoffen, dass sie meine heutigen Beweggründe nachvollziehen können.

Dennoch: Am Ende eines jeden Monats erscheinen hier weiterhin meine Lese- und Nicht-Lese-Tipps – auch wenn das Bloggen derzeit ganz hinten auf meiner geistigen To-do-Liste steht …

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen sonnigen und gemütlichen Restsonntag.

10 Gedanken zu „Literaturkreis: Die Entscheidung

  1. piri

    Ich denke, du tust gut daran. Ich wohne leider zu weit weg, denn ich wäre bestimmt dabei.
    Liebe, liebe Grüße
    Petra

    P.S.: stell aber weiterhin deine Bücher vor

    Antwort
  2. april

    Ich kann’s verstehen. Man muss Prioritäten setzen. Wer weiß, wenn sich die Lage beruhigt hat und du den Kopf wieder frei hast, vielleicht klappt es dann.
    LG, Ingrid

    Antwort
    1. schreibtischgedanken Autor

      Liebe Ingrid,
      es sind einfach zu wenig Teilnehmer – dann würde es gar nicht so auffallen, wenn mal der eine oder die andere nicht dabei ist … Aber du hast vollkommen recht, im Moment ist der Kopf auch mit vielen anderen Dingen voll – und dann macht das Vorbereiten für „eventuelle“ Treffen einfach keinen Spaß …
      Liebe Grüße zu dir
      Iris

      Antwort
  3. buchstabenwiese

    Liebe Iris,
    ich kann dich gut verstehen. Dazu hätte ich auch keine Lust. Du bemühst dich und dann findet es doch nicht statt.
    Man braucht schon einen Kern von Leseratten, die auch alles dransetzen zu kommen, denen es wichtig ist. So wie bei unserem Stammtisch. 🙂 Wenn dann noch ein paar dabei sind, die nach Lust und Laune kommen, dann hängt davon nicht jedes Mal das Stattfinden des Treffens ab.
    Schade, dass immer alles so weit weg ist. Ich könnte ein bisschen mehr „Leben“ in meinem Leben gebrauchen.

    Für das andere… da wünsche ich dir starke Nerven. Meine Meinung dazu kennst du ja. Ich drück dich mal ganz lieb.

    Liebe Grüße an dich,
    Martina

    Antwort
    1. schreibtischgedanken Autor

      Liebe Martina,
      ja, genau so etwas wie unseren Stammtisch habe ich mir gewünscht … Na ja, aber der Literaturkreis in der kleinen Buchhandlung ist auch ganz nett …
      Wirklich schade, dass du so weit weg wohnst … 😦
      Naja und das andere – Ende des Monats ist der Notartermin … schau’n wir mal, was das gibt …
      Sei ganz lieb gegrüßt
      Iris

      Antwort
  4. Anna-Lena

    Das ist wirklich schade, liebe Iris.
    Ich hoffe, du kommst bei all den anstehenden Aufgaben auch wieder zu dir, deiner Mitte und zum Schreiben.

    Liebe Wochenendgrüße
    Anna-Lena

    Antwort
    1. schreibtischgedanken Autor

      Ja, liebe Anna-Lena, das ist wirklich schade, aber die Vorbereitungen für „nichts“ nehmen einfach zu viel Zeit in Anspruch … zumindest derzeit. Selbst meine Kurzgeschichten liegen brach … ich bin nur froh, dass ich meine letzte Aufgabe für das Belletristik-Studium geschafft und weggeschickt habe. Aber ich bin überzeugt, dass es besser wird, irgendwann … Schön, dass du mich nicht vergisst 😀
      Liebe Grüße zu dir und ein schönes Wochenende
      Iris

      Antwort
  5. Dori

    Liebe Iris,
    ich kann das gut verstehen. Habe vor kurzem noch mit Andrea darüber gesprochen.
    Sie ist beruflich viel auf Reisen, und bei mir kommt noch ein anderer Aspekt hinzu: ich schaffe es einfach nicht, die Bücher
    in der vorgegebenen Zeit zu lesen. Ich brauche Wochen für ein Buch, weil ich einfach zu viel zu tun habe. Und ich lese ausschließlich im Bett, anders hätte ich gar keine Zeit. Außer im Urlaub. Und so kam es, dass ich schon beim letzten Mal nicht „mitreden“ konnte, und so würde es immer wieder sein.
    Ich kann auch verstehen, dass Ihr Euch lieber „unter der Woche“ treffen wollt, für mich ist das aber schwierig, weil ich zu viele Abendtermine habe mit meiner nebenberuflichen Tätigkeit, die ja hoffentlich bald mein Hauptberuf werden wird.
    Ich fände es schade, wenn wir uns nun gar nicht mehr treffen würden, zumal wir ja nur 10 km auseinander wohnen 🙂 und die Steffi ohne Blog auch so eine Liebe ist wie Du!
    Das waren jetzt mal so meine Gedanken zum (Lesenratten)Treff.
    Ganz liebe Grüße von Dori

    Antwort
    1. schreibtischgedanken Autor

      Liebe Dori,
      es ist schon manchmal wirklich schwierig in der heutigen Zeit, ein paar Leute unter einen Hut zu bekommen. Aber was soll’s – ein Versuch war es allemal wert und hat sich trotz allem gelohnt. Denn ich durfte dich, Andrea und Bonafilia kennenlernen – und das war wunderschön. Vielleicht schaffen wir es irgendwann einmal, ein Treffen zu organisieren, alle zusammen, um einen netten Abend zu verbringen … Das wäre schön!
      Herzliche Grüße
      Iris

      Antwort

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