Müde

Ich bin dauermüde. Nachts kann ich nicht richtig schlafen. Gegen 2.00 Uhr werde ich wach und an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Und morgens kann ich mich vor Müdigkeit kaum auf den Beinen halten. Ich schleppe mich durch den Tag, funktioniere irgendwie, die Konzentration lässt nach.
Warum nur ist gerade nachts mein Kopf überfüllt mit Gedanken, die gedacht, mit Ideen, die ausgefeilt, mit Energien, die freigelassen werden wollen?
Okey, eigentlich sollte ich mich über mein intaktes Kopfinnenleben freuen … Die Gehirnströme wandern von Synapse zu Synapse und lösen einen Gedanken nach dem anderen aus. Und ich sitze noch nicht einmal an meinem Schreibtisch!
Tja, wenn da nicht diese kleine, aber durchaus störende Nebenwirkung – die Tagesmüdigkeit – wäre.
Na ja, da freue ich mich doch auf das Wochenende. Denn dann kann ich ein Mittagsschläfchen halten … Und das ist ein Gedanke, der mir sehr gefällt.

18 Gedanken zu „Müde

  1. Babsi

    hallo liebe iris

    eigentlich doch gut, wenn dein kopferl so voller gedanken ist
    doch wenn sie einem den schlaf rauben, dann ists doch etwas nervend.
    hast du schon mal überlegt, deine gedanken alle mal aufzuschreiben BEVOR es ins bettchen geht?
    oder vielleicht ist bei dir auch gerade wieder etwas im wandel
    ich wünsche dir, dass du deinen schlafrhythmus schnell wiederfindest
    alles alles liebe von babsi

    Antwort
    1. schreibtischgedanken Autor

      Liebe Babsi,
      eigentlich eine gute Idee, aber bevor ich ins Bett gehe, bin ich meist so müde, dass ich gar nichts mehr aufschreiben kann. Dann schlafe ich auch ziemlich schnell ein. Aber eben nur für kurze Zeit …
      Aber du hast Recht, vielleicht ist auch etwas im Wandel – ich habe nur noch nicht gemerkt, was es ist …
      Liebe Grüße zu dir
      Iris

      Antwort
  2. Anna-Lena

    Liebe Iris, tröstet es dich, wenn ich dir sage, dass ich zwischen Winterschlaf und Frühjahrsmüdigkeit hin und her taumele? Zum Glück habe ich diese Woche Ferien. Liege ich dann im Bett, kreisen die Gedanken und fahren Karussell.

    DAS GEHT VORÜBER :-).
    LG Anna-Lena

    Antwort
    1. schreibtischgedanken Autor

      Liebe Anna-Lena,
      du kennst also auch diese nächtlichen Achterbahnfahrten? Dann wünsche ich dir, dass du dich in deinen wohlverdienten Ferien so richtig erholen und ausschlafen kannst.
      Hab‘ einen schönen Tag
      Iris

      Antwort
      1. Anna-Lena

        Liebe Iris, geschlafen habe ich viel, erholt – nicht wirklich. Da reicht eine Woche nicht aus. Es war in den letzten Tagen Neumond, der meine Nächte arg durcheinander gebracht hat, mehr, als es manchmal der Vollmond schafft.

        Hab ein feines Wochenende,
        Anna-Lena

        Antwort
  3. april

    Na, jetzt weißt du ja, warum das so ist. (Ich habe 226 Punkte). Auf der Seite stehen auch Tipps für dein Schlafproblem, das ja auch meines ist. (Zweimal ‚auch‘, egal …)

    Antwort
  4. Wally

    Liebe Iris

    Tagesmüdigkeit kenne ich nur zu gut, aus der Zeit als ich tagtäglich vom späten Nachmittag an bis abends um 22 Uhr an der Kasse sitzen musste *Augen roll* , erst gegen 23 Uhr zu Hause war, endlich im Bett zwar sofort einschlief, aber mitten in der Nacht wieder wach wurde, rumgrübelte, morgens wie zerschlagen war, tagsüber dermaßen müde, dass ich bevor ich zur Arbeit fuhr immer ein bis zwei Stunden auf dem Sofa schlafen musste, sonst hätte ich meine Schicht nicht gepackt.

    – Damals dachte ich, das läge an dieser blöden Spätschicht. Heute aber bin ich mir sicher, dass es nervlich bedingt war, weil ich voll unzufrieden mit der damaligen Situation war. Mir wurde das erst bewusst als ich für drei Monate die andere Arbeitsstelle, auf Vollzeit hatte. Ich musste schon um 4 Uhr nachts anfangen zu arbeiten, oft 10 Stunden lang! Hatte oft nur vier-fünf Stunden Schlaf gehabt. Dennoch war ich tagsüber nicht wirklich müde! Und dass ich zu dem Zeitpunkt keine Tagesmüdigkeit verspürte lag mit Sicherheit daran, dass mir diese Arbeit Spaß machte, mich ausfüllte, forderte.

    Vielleicht bist du ja auch in irgendeiner Weise unzufrieden mit deiner Arbeit und es ist dir nur noch nicht wirklich bewusst? Es könnte ein Grund für die Unausgeglichenheit im Schlaf-Wach-Rhythmus sein. Darum auch das nächtliche „Kopfkino“ , denn tagsüber sind deine Gedanken vielleicht mit anderem zu sehr belastet, darum fordern die „will-schreiben-Synapsen“ nachts ihr Rechte ein? 😉

    Übrigens: Grund könnten auch Hormonschwankungen sein! Ich habe „tagsüber müde, nachts wach“ ähnlich erlebt damals jeweils zu Beginn meiner beiden Schwangerschaften, und eine Freundin von mir hat diese Probleme seit bei ihr die Wechseljahre eingesetzt haben. Zudem könnte auch die Schilddrüse Urheber sein, wenn sie eine Über- oder Unterfunktion hat, also ihr Hormonhaushalt unausgeglichen ist. – Will damit sagen: es könnte auch eine gesundheitliches Ursuche vorhanden sein. Wenn dieser `Zustand´ bei dir über längere Zeit anhält würde ich dir sicherheitshalber zu eine,Arztbesuch raten.

    Liebe Grüße,
    Wally

    Antwort
    1. schreibtischgedanken Autor

      Liebe Wally,
      Schlafprobleme habe ich immer wieder seit der Erkrankung meines Mannes. Aber derzeit ist es wieder besonders schlimm, obwohl es uns eigentlich gut geht. Eigentlich … Doch ich muss dir Recht geben, eine gewisse Unzufriedenheit – gerade im Job – gibt es momentan wirklich. Ich denke, dass das auch der Grund ist.
      Beim Arzt war ich – gestern. Hat mir aber hinsichtlich meiner Schlafprobleme nicht viel gebracht. Allerdings war das auch nicht das Hauptthema 😉 Ich hoffe darauf, dass es bald besser wird.
      Liebe Grüße
      Iris

      Antwort
  5. lebenist

    Oh liebe Iris,
    das habe ich zur Zeit auch, und viele andere ebenfalls. Neuerdings werde ich so zwischen 1 und 2 Uhr zum ersten Mal wach, „früher“ war das öfter so gegen 5 Uhr morgens, das lasse ich mir ja noch gefallen, aber so mitten in der Nacht! Lesen kann ich dann nicht, dazu bin ich zu müde. Aber mein alter „Discman“ liegt in meinem Bett (gibt es so ein Gerät eigentlich heute noch in den Zeiten von Ipods?), und bevor ich stundenlang wach liege, höre ich eine Entspannungs-CD oder ein Hörbuch, meist schlafe ich dann innerhalb kürzester Zeit wieder ein. Wohin mich dieses „Ding“ schon überall hin begleitet hat!
    Genieße den Sonntag, liebe Iris,
    freue mich schon auf März, Dori

    Antwort
    1. schreibtischgedanken Autor

      Liebe Dori,
      ja, zwischen 1 und 2 Uhr ist auch meine bevorzugte Zeit, um wach zu werden. Meinen Discman (ich habe übrigens auch noch so ein altes Teil und gehöre nicht zu den modernen IPod-Benutzern 😉 ) liegt ebenfalls in Reichweite. Ich schlafe nur nicht wieder ein …
      Dafür genieße ich umso mehr das Wochenende.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Rest-Sonntag
      Liebe Grüße
      Iris

      Antwort

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